Halles Wohngebiete
Westen
Halle-Neustadt
1964 bis 1989 gebaut, seitdem Abriss und Sanierung, Fertigbetonteilbauweise, viel Grün, viele Parkflächen, Straßenbahn-Anschluss,
Halles höchster Ausländeranteil, tendenziell sozial absteigender Stadtteil mit einem sich seit dem Ende der DDR 1990 radikal
verändernden Sozialgefüge (früher gut durchmischt vom Arbeiter bis zum Professor, heute zunehmend prekär).
Nordwesten
Heide-Nord
1980er Jahre erbaut, nach der Wende Abriss und Sanierung, Fertigbetonteilbauweise, an der Dölauer Heide (großer Stadtwald) gelegen,
knapp bemessene Verkehrsflächen, abgeschieden, tendenziell mit sozialen Problemen behaftet.
Dölau
Dölau ist direkt an der Heide gelegener Stadtteil, historisch gewachsene Siedlung aus Ein- und Mehrfamilienhäusern, im Nordosten nach der Wende
durch neue Eigenheimsiedlung erweitert.
Lettin
Lettin ist ein ruhig gelegenes Dörfchen unweit der Saale, weitgehend saniert, historisch gewachsene Siedlung aus Ein- und Mehrfamilienhäusern.
Norden
Kröllwitz
Historisch gewachsene Siedlung aus Einfamilien-, Mehrfamilien- und Reihenhäusern, ursprünglich mit dörflichem Charakter,
vor allem seit der Jahrtausendwende angesagter, stark wachsender und zunehmend verdichteter Stadtteil mit etlichen prominenten Hallensern, tendenziell
sich verbessernde Infrastruktur, bei Schulen und Kindergärten unterversorgt.
Trotha
Mischgebiet, ursprünglich dörflich, heute Altbau, Neubau und Gewerbegebiet, im westlichen Teil an der Saale historisch, im östlichen
Teil überwiegend Fertigbetonteilbauweise aus DDR-Zeiten.
Frohe-Zukunft
Mischung aus genossenschaftlicher Reihenhaussiedlung und Gartenstadt, überwiegend ruhig und grün gelegen, vor allem bei Familien angesagter Stadtteil.
Osten
Diemitz: Der Stadtteil ist geteilt in eine Areal mit fast gartenstädtischem Charakter. Vor allem entlang der Berliner Straße (zieht sich an der Eisenbahntrasse entlang) herrscht städtischer Altbau in Form von Mietshäusern vor. In Teilen sind die Gebäude saniert, in anderen Teilen in einem äußerst beklagenswerten Zustand.
Dautzsch
Man wohnt "auf dem Dautzsch". Es handelt sich um eine lange gewachsene Eigenheimsiedlung mit Gartenstadt-Charakter im nördlichen
Osten der Stadt Halle.
Reideburg
Reideburg ist ein von Halle leicht abgesetztes Dorf. Der ehemalige Außenminister der BRD, Hans-Dietrich Genscher, wurde dort geboren.
Der Ort liegt direkt am Autobahnzubringer zur A14.
Büschdorf
Das Dorf ist längst kein Dorf mehr. Zur Altbausubstanz sind vor allem nach 1990 zahlreiche Neubauten hinzugekommen. Zunächst wurde
am Zentrum ein größer Wohn- und Gewerbekomplex geschaffen. Später entstanden am Autobahnzubringer zur A14 zwei Eigenheimsiedlungen.
Der Stadtteil grenzt an den Hufeneisensee und ist mit der Straßenbahn erreichbar.
Südosten
Kanena
Kanena war ein lange vergessenes, 1950 eingemeindetes, altes Dörfchen, das mit einer Besonderheit aufwarten kann: Es hat Dank des Engagements
des Astronomielehrers Karl Kockel zu DDR-Zeiten ein kleines Planetarium und eine Sternwarte bekommen.
Bruckdorf
Bruckdorf ist ein Dorf an der Bundesstraße B6 Richtung Leipzig. Entlang der Leipziger Chaussee befinden sich
einige Gewerbeansiedlungen. Zu finden sind unter anderem der Hallesche Einkaufspark (HEP) mit einer Billigtankstelle, das
Gelände der Halle Messe und ein Bürokomplex, wo unter anderem die GISA und ein Scannerdienst der Deutschen Post AG sitzen.
Radewell
Osendorf
Süden
Halle-Süd
Silberhöhe
Die Neubausiedlung wurde in den 1980er Jahren zwischen Südstadt und Elster-Aue errichtet.
Qualitativ reichte die Ausstattung des Gebietes schon zu DDR-Zeiten nie an Halle-Neustadt heran. Nach dem Ende der DDR 1990
und mit der rasant wachsenden Arbeitslosigkeit in Halle verschlechterte sich das Image der "Plattenbausiedlung"
weiter dramatisch. Die Sozialpolitik der halleschen Stadtverwaltung beschleunigte den Prozess: Wegen des schlechten
Images waren Wohnungen in Silberhöhe vergleichsweise günstig zu haben, was das Sozialamt dazu veranlasste,
sozial schwache Hallenser mit Wohnberechtigungsschein dort anzusiedeln. Wachsende Armut, Gewalt, Kriminalität und
rechtsextremes Gedankengut - das waren die Attribute, die man viele Jahre mit der Silberhöhe verband.
Vor Jahren schon verlagerte sich für Halles Polizei allerdings nach Halle-Neustadt. Das schlechte Image der
Silberhöhe ist geblieben und die genannten Probleme sind nicht gelöst. Inzwischen sind zahlreiche Gebäude
abgerissen worden. Gleichzeitig haben die Wohnungsunternehmen jedoch den Bestand aufwändig saniert.
Besonders schön gelegen sind die Häuser bei Beesen an der Elster-Aue. Die Silberhöhe ist verkehrstechnisch
gut erschlossen und auch mit der Straßenbahn zu erreichen.
Beesen
Beesen ist ein Dörfchen an der Elster-Aue. Es ist ein überwiegend historisch geprägtes Örtchen,
in dem sich bis vor einigen Jahren ein Wasserwerk befand. Größter Neubaukomplex in Beesen ist das
hallesche Spaßbad Maya mare.
Ammendorf
Ammendorf ist ein Dörfchen an der Elster-Aue. Dieser Teil von Halle setzt sich zusammen aus
zahlreichen historischen Miets- und Mehrfamilienhäusern. Hinzu kommen etliche Eigenheime. Etliche sind erst
nach der Wende 1990 entstanden. Im Norden und Nordosten ist Ammendorf komplett industriell geprägt. Hier
befanden sich früher und auch zu DDR-Zeiten zahlreiche Fabriken. Darunter der Waggonbau, die Tapetenfabrik,
eine Großwäscherei, das Plastwerk, Dachpappefabrik, Farbenfabrik und während der NS-Zeit auch
eine Giftgasfabrik (siehe Orgacid).
Mitte
Nördliche Innenstadt
Wer historische Gebäude liebt, ist in Halles Innenstadt bestens aufgehoben. Allerdings muss er auch
mit Parkplatzknappheit leben.
Südliche Innenstadt
Vermieter: Vermietung & Verkauf
A1 Immobilien
Andreas Proske
Cerveny Immobilien + Hausverwaltung GmbH & Co. KG
Genossenschaften
BWG Halle-Merseburg
Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft "Eigene Scholle" eG
Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Gartenstadt eG
WG Eisenbahn
WG Frohe Zunkft
Bauverein Halle und Leuna (Fusion aus Bauverein und WG Leuna)
Hallesche Wohnungsgenossenschaft Freiheit eG
Wohnungsgenossenschaft Gesundbrunnen Halle eG
Wohnungsgenossenschaft Halle-Süd eG
Freiraum Halle
GWG - Gesellschaft für Wohn- und Gewerbeimmobilien Halle-Neustadt mbH (kommunal, Halle-Neustadt)
Hallescher Immobilienservice Köppe GmbH & Co. KG
Halletower (Büro- und Geschäftsflächen)
HWG - Hallesche Wohnungsgesellschaft mbH (kommunal, Halle außer Neustadt)
Immohal
Jahner Immobilien
Mietzentrale Mietze
Müller Immobilien
Nolle Wohnungsverwaltung
Radde Immobilien
Rommerskirch Immobilien
Saale Immobilien
Studentenwohnungen
Studenten WG
Weisenburger Bau + Grund
alternative Wohnformen
Selbstbau-Agentur
Wächterhaus
Familienwohnen
Seniorenwohnen
Menschen im fortgeschrittenen Alter mögen es ruhig und grün. Zudem sollen die Versorgungswege kurz sein.
Da Altenheime nicht immer den besten Ruf haben, ist Betreutes Wohnen mehr und mehr in Mode gekommen.
In Halle gibt es für alle Wünsche Angebote. Auch reifere Menschen, die es gerade nicht ruhig mögen, sondern
dort wohnen wollen, wo das Leben pulsiert, werden fündig. Eine besonders moderne Variante ist das so genannte Generationenwohnen.
Alt und Jung, so die Idee, sind Nachbarn.
Wohnen im Alter
Mehrgenerationenwohnen WG "Eigene Scholle"
Mietrechtliche Hilfen
Laut Mietspiegel 2010 liegen die Netto-Kaltmieten in Halle zwischen 2,39 und 5,28 Euro pro Quadratmeter.
Mietspiegel 2010
Bei Streitigkeiten mit dem Vermieter können sich Mieter an den Mieterbund wenden. Bedingung ist eine Mitgliedschaft. Die Hilfe ist nicht kostenlos.
Mieterverein Halle und Umgebung e.V.
Interessenvertretung der Vermieter
Vereinigung der Haus-, Grund und Wohnungseigentümer Halle e.V.
Wohnung einrichten
Helü
IKEA Günthersdorf (an der A9)
Licht + Design (internationale Wohnkultur)
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