Geschichte der Stadt Halle Saale
letzte Aktualisierung: 27.01.2011
Halle in der DDR
Halle im Nationalsozialismus
Halle ist 1200 Jahre alt
Weil Siedler an der Saale, dort wo heute Halle steht, Salz fanden, ließen sie
sich nieder. Sie trieben Handel mit dem Salz und gewannen es in immer größeren
Mengen. Ein einträgliches Geschäft, dass Halle reich machte und zur Stadt
anwachsen ließ. Im Jahr 2006 konnte Halle auf 1200 Jahre urkundliche Erwähnung
zurückblicken. Bis heute ein Ausdruck der Tradition und der großen Vergangenheit Halles
als Salzstadt ist die Bruderschaft der Halloren.
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Kurz-Chronik
806 - erste urkundliche Erwähnung
1120 - Beginn einer umfassenden Stadterweiterung
1280 - Beitritt zur Hanse
1310 - Stadtrecht
1418 - Baubeginn am Roten Turm
1513 - Halle wird Residenzstadt von Kardinal Albrecht
1685 - der Komponist Georg Friedrich Händel wird in Halle geboren
1694 - Gründung der Friedrichs-Universität
1695 - Gründung der Franckeschen Stiftungen
1881 - halbes Jahre Gewerbe- und Industrieausstellung in Halle
1946 - Halle wird Hauptstadt der Provinz Sachsen
1952 - Halle wird Hauptstadt des neu gegründeten Bezirks Halle
1961 - Halle feiert 1000 Jahre
1964 - Gründung der Chemiearbeiterstadt Halle-Neustadt
1986 - Halle feiert 1025 Jahre (Bezug auf Schenkungsurkunde 961)
1989 - Massenproteste auch in Halle führen zum Ende der DDR > Wende
2006 - Halle feiert 1200 Jahre (Bezug auf erste Erwähnung 806)
2010 - Halle ist Teilnehmer an der Internationalen Bauausstellung (IBA) 2010 in Sachsen-Anhalt
hallesche Traditionsbetriebe
Bäckerei + Cafe Schade (seit 1586, damals in Wettin/Saalkreis)
Betten Paris (seit 1919), Bettenladen (Bankrott 2002)
Gummi Bieder (seit 1913), Gemischtwarenladen
Rapsilber (seit 1859), Tapeten
Stempel Pfautsch (seit 1880), Stempel
Luftfahrtgeschichte
Heute erinnert nichts mehr an die Zeit, als in Halle Flugzeuge konstruiert und
gebaut wurden, als zivile Luftfahrtprojekte militärischen Entwicklungen
weichen mussten und tausende Zwangsarbeiter in Halle für die deutsche
Rüstungsindustrie bluten mussten.
Hanns Klemm und Friedrich Siebel
Halles recht kurze Luftfahrtgeschichte ist verbunden mit den Namen Hanns Klemm
und Friedrich W. Siebel.
Ausgangspunkt des Flugzeugbaus in Halle waren die Klemm-Flugzeugwerke.
In Halles Osten begann man 1934 das Hauptwerk der
später in Siebel-Werke umbenannten Klemm-Flugzeugwerke zu errichten. Es
entstand auf Druck des Reichsluftfahrt- ministeriums (RLM). 1937 ging diese
Flugzeugfertigung - wieder auf Drängen des RLM - an Friedrich W. Siebel über.
Ende 1944 fertigten hier mehr als 8700 Beschäftigte militärisches Fluggerät.
Entwickelt und getestet wurden auch Strahltriebwerke. Wegen der militärischen
Bedeutung der Anlagen war das Areal mehrfach Ziel anglo-amerikanischer Bombenangriffe
und wurden stark zerstört (vor allem im August 1944). Doch das größere militärische
Geheimnis in Halle befand sich in südlich gelegenen Ammendorf. Dort
wurde Giftgas produziert. mehr
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden die Werksanlagen demontiert
und der Platz unter anderem mit einer Jugendhaftanstalt überbaut.
Zur Geschichte der Siebelwerke ist eine Broschüre erschienen.
Verfasser ist der Vorstandsvorsitzende der Interessengemeinschaft
Luftfahrt-geschichte Sachsen-Anhalt, Dr. Udo Mahn (Tel. 0345 / 687 51 20)
Nationalsozialismus
Giftgas-Herstellung in Ammendorf
Links zur Stadtgeschichte
Initiative für Halle und den Saalkreis
Stadtgeschichtsverein
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