Lutherstadt Eisleben - sehenswert

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Alter Friedhof Campo Santo
Der Campo Santo wurde 1533 am damaligen Stadtrand von Eisleben gebaut in Anlehnung an italienische Vorbilder. Auf dem Friedhof liegen alte Gröszlig;en der Stadt, Märzgefallene, Faschismus- und Weltkriegsopfer. In Teilen ist er von Bogengruften umgeben, wie sie auf dem Stadtgottenacker im nahen Halle Saale in Perfektion zu finden sind.

Direkt hinter dem Haupteingang links befindet sich die Familiengruft der Familie Leuschner, mit dabei der verdiente Bergrat Ernst Leuschner.

Kloster Helfta
Das Kloster war im 13. Jahrhundert ein geistesgeschichtlicher Mittelpunkt Deutschlands. Es war das Zentrum der deutschen Frauenmystik. mehr

Luthers Geburtshaus
(in Trägerschaft der Stiftung Luthergedenkstätten, in der Lutherstraße/Ecke Seminarstraße)
Hier wurde am 10. November 1483 Martin Luther geboren. Über Jahrhunderte schützten und pflegten die Bürger von Eisleben das Geburtshaus des Reformators. Die Straßenseite erhielt ihr barockes Aussehen während der Erneuerungsarbeiten nach dem Stadtbrand 1689. Von besonderem Interesse ist die Supraporte mit dem Brustbild Martin Luthers. Hofseitig prägen Arkaden und der Laubgang das Aussehen des Hauses. mehr

Das Lutherdenkmal
steht seit 1883 fast an der Stelle, wo im Mittelalter das Stadtgericht "Unter der Linde" abgehalten wurde. Das Denkmal ist von Professor Rudolf Siemering entworfen und bei der Feier der 400. Wiederkehr des Geburtstages Luthers enthüllt worden.

Luthers Sterbehaus
(in Trägerschaft der Stiftung Luthergedenkstätten, am Eisleber Marktplatz)
Das zweigeschossige Gebäude mit seinem steilen Satteldach und dem gestreckten Seitenflügel entspricht dem Baugedanken vor Luthers Tod. Das Haus befindet sich gegenüber der Andreaskirche. Dort wohnte Martin Luther, als er im Januar 1546 in seine Geburtsstadt kam, um Streitigkeiten der Mansfelder Grafen zu schlichten. Mittelpunkt des Sterbezimmers ist die einzige Lutherreliquie. Das von den Erben Luthers 1888 erworbene Bahrtuch wird in einer prunkvollen schreinähnlichen Vitrine ausgestellt.

Der Knappenbrunnen
1983 wurde an der Stelle der historischen Brunnenanlage "Arche" ein Knappenbrunnen errichtet, der typische Figuren des Berg- und Hüttenwesens darstellt. Der Formenkanon der ehemaligen achteckigen Brunnenarche wurde wieder aufgenommen. Die acht, jeweils auf den Ecken stehenden Bergmannsgestalten, beziehen sich auf die bewegte Geschichte der Bergknappenzeit. Die Figuren kennzeichnen typische Bergbauberufe.

Kamerad Martin
Bereits um 1590 ist die kniende Bergmannsfigur "Kamerad Martin" mit dem mansfeldischen Wappen entstanden, die sich auf einem hohen Sockel vor dem Neustädter Rathaus erhebt. Die Figur darf wohl als Zeichen des Bergbaus oder als "Rechtswahrzeichen" - unter gräflicher Oberhoheit - gedeutet werden.

St. Nicolai
Urkundlich als die älteste Kirche Eislebens erwähnt, hat sie als einzige Kirche der Stadt ihre schlanke spätgotische Spitze bewahrt. Bereits dem Verfall preisgegeben, wurde sie durch den Einsatz des Zimmermeisters Georg Rehklau aus der Partnerstadt Memmingen Anfang der 90er Jahre saniert.

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