(-: Komm!
Artefakte - Welt von gestern in der Region Halle Saale
Fotos: Martin Schramme / Urheberschutz / keine Verwendung ohne Nachfrage!
Die unerlaubte Verwendung der Bilder dieser Seite kann strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen!
letzte Änderung am 11.09.2011

Nutzungshinweis: Alle Effekte sind nur abgesichert, wenn der aktuellste InternetExplorer benutzt wird. JAVASCRIPT muss eingeschaltet sein!

Die Region Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt war einst - neben dem Ruhrgebiet - die Industrieregion des Deutschen Reiches. Wegen der vergleichsweise langsamen Modernisierung der Anlagen und der niedrigen Reinvestitionsquote sowie der im internationalen Maßstab mittelmäßigen Arbeitsproduktivität in der DDR (1949-1990) blieben die Großbetriebe oft inklusive ihrer technischen Anlagen aus den 1920er und 1930er Jahren bis 1990 erhalten. Der massive Umbruch seit der Angliederung der DDR an die Bundesrepublik Deutschland hat aus verschiedenen Gründen die massenhafte Stilllegung dieser DDR-Wirtschaftsbetriebe bewirkt. So sind die Industriebrachen zahlreich. Wie Zeugnisse aus einer anderen Zeit stehen sie herum und verfallen und noch immer sind die Bestände beachtlich, wenn man bedenkt, dass viele Anlagen bereits abgerissen wurden (Stand: 03.2010). Neben vielen traurigen Beispielen gibt es hier und da aber auch Hoffnung und Vereine und Initiativen, die die Rettung alter Bauwerke vorantreiben. Doch es gibt noch viel zu tun, vor allem in Zeitz.

Artefakte-Legende: Allstedt, Angersdorf, Arendsee, Aschersleben, Bernburg, Bitterfeld, Dessau, Dresden, Eisleben, Erdeborn, Etzdorf, Gerbstedt, Halle, Harz Albrechtshaus | Elbingerode [NEU], Helbra, Hettstedt, Hohenthurm, Holleben, Johannashall, Klobikau, Klostermansfeld, Köchstedt, Köthen, Könnern, Krumpa, Leipzig, Magdeburg, Merseburg, Muldenstein, Mücheln (Saalekreis), Oranienbaum, Ostrau [NEU], Pouch, Prora (Insel Rügen), Querfurt, Radebeul, Röblingen am See, Rothenburg an der Saale, Salzmünde, Sangerhausen, Schafstädt, Schraplau, Schierke [NEU], Schkeuditz, Schönebeck, Teutschenthal, Wansleben am See, Weißenfels, Wüsteneutzsch, Zeitz

Sonderseiten:
Bergbau im Mansfelder Land

Mücheln (Saalekreis | Sachsen-Anhalt)

VEB Fischverarbeitung Mücheln

Foto: Martin Schramme
Foto: Martin Schramme Foto: Martin Schramme Foto: Martin Schramme Foto: Martin Schramme

Nachdem der ehemalige Tagebau Geiseltal geflutet wurde und der größte Binnensee Europas entstanden ist, hoffen die Anrainergemeinden auf eine Belebung des Tourismusgeschäfts. Darauf spekulieren auch Immobilienbesitzer, darunter in Mücheln, wo die Ruinen des ehemaligen volkseigenen Betriebes VEB Fischverarbeitung Mücheln stehen. Der Betrieb wurde 1972 gegründet und war zuletzt als Betriebsteil 7 der Fischverarbeitung Halle zugeordnet. Nach dem Ende der DDR 1989/90 war bald Schluss. Auch Nachfolgeunternehmungen haben inzwischen das Feld geräumt. Zuletzt befanden sich auf dem Gelände das Unternehmen Geiseltal Fisch-Feinfrost GmbH Mücheln und das Staatliche Amt für Umweltschutz Halle (Saale), das hier im Amtsbereich Merseburg den Stützpunkt Mücheln betrieb.

Auch heute gibt es noch Fisch in Mücheln. Siehe hier!

Film auf dem Gelände der ehemaligen Fischverarbeitung

www.händelstadt-halle.de : © 2003-2012 by M.R.Schramme