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Fotos: Martin Schramme | Bitte beachtet das Urheberrecht! letzte Änderung: 26.09.2011
Die Region Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt war einst - neben dem Ruhrgebiet - die Industrieregion des Deutschen Reiches. Wegen der vergleichsweise langsamen Modernisierung der Anlagen und der niedrigen Reinvestitionsquote sowie der im internationalen Maßstab mittelmäßigen Arbeitsproduktivität in der DDR (1949-1990) blieben die Großbetriebe oft inklusive ihrer technischen Anlagen aus den 1920er und 1930er Jahren bis 1990 erhalten. Der massive Umbruch seit der Angliederung der DDR an die Bundesrepublik Deutschland hat aus verschiedenen Gründen die massenhafte Stilllegung dieser DDR-Wirtschaftsbetriebe bewirkt. So sind die Industriebrachen zahlreich. Wie Zeugnisse aus einer anderen Zeit stehen sie herum und verfallen und noch immer sind die Bestände beachtlich, wenn man bedenkt, dass viele Anlagen bereits abgerissen wurden (Stand: 03.2010). Neben vielen traurigen Beispielen gibt es hier und da aber auch Hoffnung und Vereine und Initiativen, die die Rettung alter Bauwerke vorantreiben. Doch es gibt noch viel zu tun, vor allem in Zeitz.
Allstedt, Angersdorf, Arendsee, Aschersleben, Bernburg, Bitterfeld, Dessau, Dresden, Eisleben, Erdeborn, Etzdorf, Gerbstedt, Halle, Harz, Helbra, Hettstedt, Hohenthurm, Holleben, Johannashall, Klobikau, Klostermansfeld, Köchstedt, Köthen, Könnern, Krumpa, Leipzig, Magdeburg, Merseburg, Muldenstein, Oranienbaum, Ostrau, Pouch, Prora (Insel Rügen), Querfurt, Radebeul, Röblingen am See, Rothenburg an der Saale, Salzmünde, Sangerhausen, Schafstädt, Schraplau, Schierke, Schkeuditz, Schönebeck, Teutschenthal, Wansleben am See, Weißenfels, Wüsteneutzsch, Zeitz
Sonderseiten:
Bergbau im Mansfelder Land
Bad Dürrenberg (Saalekreis | Sachsen-Anhalt)
alte Saline
Bis in den 1960er Jahren wurde auf dem Gelände Salz produziert. Inzwischen sind die alten Salinegebäude stark beschädigt und massiv einsturzgefährdet.
Kohlenbahn auf der Saline
Auf dem Salinegelände befindet sich ein Kohlebahntunnel. Es ist der älteste Eisenbahntunnel in Deutschland. Zum Europäischen Tag des offenen Denkmals wurde der Tunnel einmalig zur Besichtigung geöffnet. Der 133 Meter lange Tunnel war einst Teil einer Versorgungsstrecke nach Tollwitz, von wo die Saline Kohle bezog. Im September 1836 ging der Tunnel in Betrieb. 1935 wurde der Bahnbetrieb eingestellt. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges diente der Tunnel als provisorischer Luftschutzbunker.
Kurhaus Bad Dürrenberg
Wie prächtig das Kurhaus einst aussah, ist noch zu erahnen. Das Haus steht seit Jahren leer, ist aber gesichert. Zu Kaiserzeiten stand das Kurhaus unweit des Gradierwerkes in einer Reihe mit den Villen Hertha, Editha, Lipsia und Minerva.
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