40 Jahre Universitätsklinikum Halle
Bericht + Fotos: Martin Schramme | letzte Aktualisierung: 05.10.2011, 23.00 Uhr | normale Startseite
(Halle 05.10.2011) In der DDR wurde das Klinikum Kröllwitz von 1971 bis 1977 erbaut. Es wurde als notwendige Ergänzung
für das Gesundheitswesen gesehen, nachdem in der 1964 gegründeten Chemiearbeiterstadt Halle-Neustadt bereits 70.000 Neu-Hallenser
wohnten und das historische Uniklinikum an der Magdeburger Straße überlastet war. Seit Ende der 1990er Jahre wurde
das jetzt Universitätsklinikum Halle (UKH) heißende Objekt mehrfach erweitert. Jetzt soll es vollendet werden mit fünf
neuen Funktionsgebäuden und einem umgebauten Komplementärbau. Für den ersten Bauabschnitt stehen 44 Millionen Euro
zur Verfügung. Am Mittwoch, 5. Oktober 2011, genau 40. Jahre nach dem ersten Spatenstich für das Krankenhaus, wurde das
Vorhaben symbolisch begonnen mit einem Spatenstich (siehe Bild oben).


Bild links: Dieses Schild im Bettenhaus I des UKH erinnert an den Bau zu DDR-Zeiten.
Bild rechts: Der Internist Konrad Seige im Gespräch mit Mdr-Reporter Theo M. Lies. Seige hatte den Klinikneubau in den
1960er Jahren angeregt.


Bild links: Planungen von 1968. |
Bild rechts: Planungen um 1970, am Ende wurde viel kleiner gebaut.

Gesamtansicht des Universitätsklinikums, wie es 2017 aussehen soll: Die farblich markierten Gebäude sollen bis dahin
neu errichtet oder saniert werden (rot = erster Bauabschnitt bis 2013, orange = zweiter Bauabschnitt).
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